Der alte Glaube der Völker von der segenbringenden Kraft des Brotes ist eng mit dem heidnischen Totenkult verknüpft, der vor allem im Speisungsritual der verstorbenen Seelen am Allerseelentag zum Ausdruck kam (noch im 8. Jahrhundert).
Anstelle der Totenspeisung mit Speiseopfern auf den Gräbern trat nach und nach die Spende des Allerseelenbrotes an Arme und Kinder, die ihr Allerseelengebäck in den Häusern erbettelten.
In unserer Region und auch in Tirol sind dabei die so genannten "Skelettgebäcke" entstanden: Eine oberschwäbische Seele hat die Form eines Oberschenkelknochens.
Anstelle der Totenspeisung mit Speiseopfern auf den Gräbern trat nach und nach die Spende des Allerseelenbrotes an Arme und Kinder, die ihr Allerseelengebäck in den Häusern erbettelten.
In unserer Region und auch in Tirol sind dabei die so genannten "Skelettgebäcke" entstanden: Eine oberschwäbische Seele hat die Form eines Oberschenkelknochens.

