Zahlreiche Versionen des Ursprungs der Brezel sind bekannt. Ob es sich um ein frühchristliches Formgebäck handelt, das ein geschlungenes Seil als Symbol der Fesseln Christus veranschaulicht, die Zauberbänder altgermanischer Frauen darstellt oder ob sie eine Grabbeigabe als Ersatz für Armreifen aus Edelmetall waren. Sicher ist, dass diese Backwaren aus einer jahrtausend alten Tradition rühren.
Die Laugenbrezeln, wie wir sie heute kennen, wurden 1477 in Urach erfunden. Dort konnte der Bäcker Frieder nur auf eine Begnadigung hoffen, wenn es im gelänge, ein Brot zu backen, durch das dreimal die Sonne durchscheint. Seine Frau, die mit verschränkten Armen im Türrahmen lehnte, gab ihm die Anregung für die Form. Seine Katze, die die als Reinigungsmittel vorgesehene Lauge über die Teiglinge verschüttete, die Farbe.
(aus "Der Frieder, der Graf und die Laugenbrezel" von Elke Knittel, erschienen im Matthaes Verlag Stuttgart)
Die Laugenbrezeln, wie wir sie heute kennen, wurden 1477 in Urach erfunden. Dort konnte der Bäcker Frieder nur auf eine Begnadigung hoffen, wenn es im gelänge, ein Brot zu backen, durch das dreimal die Sonne durchscheint. Seine Frau, die mit verschränkten Armen im Türrahmen lehnte, gab ihm die Anregung für die Form. Seine Katze, die die als Reinigungsmittel vorgesehene Lauge über die Teiglinge verschüttete, die Farbe.
(aus "Der Frieder, der Graf und die Laugenbrezel" von Elke Knittel, erschienen im Matthaes Verlag Stuttgart)






